Macht langes Schlafen munter? Die Qualität des Schlafs entscheidet

„Lange schlafen macht munter.“

Macht langes Schlafen munter? Die Qualität des Schlafs entscheidetWas ist dran an diesen Schlafmythos? Wir sind der Schlafgeschichte auf den Grund gegangen.

Individueller Schlafrhythmus bestimmt unsere Erholungsphasen

Dass ein langer Schlaf der körperlichen und geistigen Fitness zuträglich ist, stimmt nur bedingt. Wie viel Schlaf der Mensch benötigt, ist nämlich von Person zu Person stark unterschiedlich. Zum Großteil wird unser Schlafbedürfnis genetisch bestimmt.

Napoléon Bonaparte behauptete von sich, nach bereits drei bis vier Stunden wieder völlig einsatzfähig zu sein. Albert Einstein verschlief mit gut elf Stunden fast die Hälfte des Tages. Das sind zwei extreme Beispiele. Die durchschnittliche Schlafdauer für Erwachsene liegt zwischen sieben und acht Stunden.

Wenn Sie darüber oder darunter liegen, ist das kein Grund zur Sorge. Ausreichend Schlaf haben Sie dann, wenn Sie sich tagsüber fit und leistungsfähig fühlen. Gegen das berühmte Mittagstief hilft ein kurzer Mittagsschlaf von 20 – 30 Minuten.

Aktive Menschen schlafen schneller, besser und tiefer

Neben den Erbanlagen bestimmen unsere täglichen Aktivitäten den Schlafrhythmus. Menschen, die sich tagsüber viel bewegen, schlafen abends schneller ein und gelangen früher in die Tiefschlafphase als Menschen, die nur wenig Bewegung haben.

Ein physisch ausgelasteter Körper verlangt förmlich nach einer Ruhephase. Sportliche Betätigungen einige Stunden vor dem Schlafengehen können Schlafprobleme erheblich vermindern.

Qualität statt Quantität

Viel wichtiger als die Dauer des Schlafes ist die Qualität. Nach einer langen Nacht mit vielen Unterbrechungen fühlt sich der Körper nur wenig erholt. Bereits nach wenigen Stunden setzt ein erneutes Müdigkeitsgefühl ein. Häufig haben Menschen, die vor dem Zubettgehen Fernsehen oder am Computer arbeiten, das Gefühl, weniger geschlafen zu haben.

Auch wenn die eigentliche Schlafdauer nicht weniger betrug als bei anderen Menschen. Grund für dieses Empfinden ist eine verkürzte Tiefschlafphase.

Zu kurzer Schlaf ist schädlich – zu viel Schlaf auch

In der aktuellen Forschung geraten momentan die Folgen und Risiken von zu viel Schlaf ins Blickfeld der Wissenschaftler. Zu kurzer Schlaf wird mittlerweile als Risikofaktor für Krankheiten wie Diabetes Typ 2 und Gewichtstörungen gesehen. Doch auch wer zu viel schläft, hat mit erhöhten Risiken zu rechnen.

In Langzeitstudien konnten britische Wissenschaftler nachweisen, dass Menschen mit einer durchschnittlichen Schlafdauer von sieben Stunden täglich die besten Gesundheitswerte vorweisen.

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