Zu viele Kuscheltiere im Kinderbett?

Kuscheltier im Kinderbett – ab wann sinnvoll?

Zu viele Kuscheltiere im Kinderbett?Kuscheltiere sind treue Begleiter und manchmal die besten Freunde von Kindern. Sie spenden Trost, helfen über schwierige Zeiten hinweg und haben nie schlechte Laune. Der Nachteil: Sie scheinen sich ständig zu vermehren. Zu vielen Gelegenheiten gelten Kuscheltiere als die idealen Geschenke und Kinder nehmen sie gern entgegen.

Haben Kinder kein ausgewähltes Lieblingskuscheltier, findet sich schnell eine ganze Flut an Plüsch im Kinderzimmer oder gar im Kinderbett. Das ist in keinem Alter günstig und durch die Eltern zu vermeiden.

Kuscheltiere im Bett ab welchem Alter?

Babys sollten bis zum Alter von einem Jahr bestenfalls ohne Kuscheltier im Bett schlafen. Grund dafür ist die Gefahr für den plötzlichen Kindstod. Die Plüschfiguren und Schmusetücher blockieren im schlimmsten Fall die Atemwege des Säuglings und führen zum Erstickungstod. Ähnlich verhält es sich mit zu weichen Kopfkissen oder dicken Zudecken.

Um sämtliche Gefahren zu minimieren, legen Sie ihr Baby am besten in Rückenlage ohne Kissen, Decke oder Kuscheltiere ins Bett. Wohlige Wärme spendet ein Schlafsack, der den kleinen Körper verdeckt und nicht über das Gesicht rutscht. Eine Spieluhr oder ein Mobile mit kleinen Figuren weckt Interesse und ersetzt ein Kuscheltier ohne Bedenken in diesem Alter.

Die Angst im Dunkeln und die Einsamkeit im eigenen Bett manifestieren sich erst deutlich später. Zwischen dem vollendeten ersten und zweiten Lebensjahr lernen die Kinder Ängste kennen und spüren diese selbst nachts. Jetzt kann ein Kuscheltier das Einschlafen erleichtern oder gar als Ersatz für Schnuller und Co. genutzt werden. Am besten wählt sich Ihr Kind das liebste Kuscheltier selbst aus.

Kein überfülltes Kinderbett

Kuscheltiere dürfen prinzipiell mit ins Bett genommen werden und sind hilfreiche Tröster für die Nacht. Eine Grenze für die Menge an Kuscheltieren setzen Sie als Eltern selbst. Beschränken Sie auf zwei bis drei Kuscheltiere im Bett. Ihr Kind sucht sich dann am Abend die Kuscheltiere aus, die mitschlafen dürfen. Alle anderen stehen im Zimmer bereit und schauen beispielsweise beim Schlafen zu.

Werden es zu viele Kuscheltiere im kindlichen Besitz, hilft das Aussortieren. Geben Sie Kuscheltiere an bedürftige Kinder weiter oder verkaufen Sie diese auf dem Flohmarkt. Natürlich muss Ihr Kind mitbestimmen, welche Tiere ein neues zu Hause bekommen dürfen.

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